Ihre Stimme für eine saubere Rente.

Journalistinnen und Journalisten berichten seit Jahren über den Klimawandel und warnen vor den Folgen. Sie tragen besonders Verantwortung dafür, mit den Kapitalrücklagen ihrer Altersvorsorge nicht von der globalen Erwärmung zu profitieren. Je mehr von Ihnen sich dazu bekennen, umso wahrscheinlicher ist es, dass die Presse-Versorgung sich bewegt.

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Erfahren, wie ich unterzeichnen kann

 

Der Verein und die gemeinnützigen Organisationen hinter „Was macht mein Geld?“ bieten dem Versorgungswerk an, diesen Schritt mit Erfahrungswerten, zum Beispiel vom norwegischen Pensionsfonds, zu unterstützen.

Erstunterzeichner:

Felix Rohrbeck, die ZEIT
Alex Rühle, Sueddeutsche Zeitung
Beate Krol, u.a. Planet Wissen, WDR
Marc Winkelmann, enorm Magazin
Tilman Achtnich, SWR
Christiane Grefe, die ZEIT
Harald Schumann, Tagesspiegel
Redaktion Klimaretter.info, Berlin
Susanne Bergius, Handelsblatt u.a.


Wie das Versorgungswerk heute investiert:

Die Presse-Versorgung verwaltete im Jahr 2016 ein Gesamtkapital von ca. 6.1 Milliarden Euro, davon knapp 30% in Aktien und Unternehmensanleihen. Diese etwa 2 Milliarden Euro werden von der Allianz Investment Management SE betreut. Davon waren bis Anfang 2016 anzunehmende 75 Millionen Euro in die Fossile Energiebranche, also Kohle, Erdöl und Gas investiert.

Im November 2015 gab die Presse-Versorgung bekannt, aus Bergbau- und Energieunternehmen zu deinvestieren, die mehr als 30% ihres Umsatzes bzw. ihrer Energieerzeugung aus Kohle generieren. Das betrifft Investitionen in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro, also etwa ein Drittel aller Investitionen des Versorgungswerks in Fossile.

Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber viele der 200 weltweit größten CO₂-Verursacher fallen nicht in dieses Kriterium, weil sie zwar Kohle fördern und verbrennen, jedoch damit unter 30% ihres Gesamtumsatzes machen. Auch in Öl und Gas wird weiterhin investiert.

 

Warum sich das ändern soll:

Das Risiko der „Carbon Bubble“ beschränkt sich nicht auf Kohle. Die Kohleindustrie ist nur als erste den steilen Weg bergab gegangen, der den anderen fossilen Brennstoffen noch bevorsteht. Fast alle Finanzinstitutionen haben so lange mit der Deinvestition aus Kohle gewartet, dass enorme Verluste entstanden. Das soll nicht auch mit den verbliebenen Investitionen in fossile Energieunternehmen passieren. Da es sich bei unseren Renten um langfristige Anlagen handelt, muss diesem Risiko zeitnah und vollständig begegnet werden. Mehr dazu hier

Wenn es falsch ist, dass fossile Energieunternehmen mit ihrem CO₂-Ausstoß unaufhaltsam den Lebensraum der Menschheit zerstören, dann kann es nicht richtig sein, in diese Unternehmen zu investieren. Kapitalrücklagen, die einer ernst gemeinten Klimastrategie folgen, müssen deshalb jetzt aus der gesamten fossilen Energiebranche deinvestiert werden: Aus allen Kohle- Öl- und Gasunternehmen in der Liste der weltweiten Top 200 CO₂-Produzenten.